Es gibt diese Bands, deren Songs man auf den ersten Blick nicht direkt auseinander halten kann. Das kann dann entweder als einfallslos oder als stilprägend gesehen werden. Hier überwiegt eindeutig letzteres. Bläser treffen auf Hip Hop Beats , Soul auf Funk und ganz viel gute Laune auf den Hörer. The Asteroids Galaxy Tour haben ein neues Album rausgebracht: Out of Frequency. Und wieder steht die fröhliche Grundstimmung im Vordergrund.
Auch wenn das Album zum Ende etwas abfällt, finden sich gerade in der ersten Hälfte genug Songs, die einen durch den sich anbahnenden Sommer bringen. Dabei ist Out of Frequency Pre-Clubbing-Album und Soundtrack für den entspannten Sommertag im Park gleichermaßen. Textlich ist es sicher keine Offenbarung, aber hier steht auch eindeutig die musikalische Untermalung im Vordergrund, getragen von Mette Lindbergs Stimme. Zucker.
Highlights: Heart Attack, Golden Rush Part 1, Major
Kennt man aus: dem Apple-Spot. Oder dem Heinecken-Spot.

Live: 17.04.Berlin, Lido   18.04.München, Backstage  19.04.Heidelberg, Karlstorbahnhof  20.04.Köln, Gebäude 9   21.04.Hamburg, Uebel&Gefährlich 

Bereits im November des vergangenen Jahres veröffentlichten We Invented Paris ihr erstes Album, benannt nach der Band. Lange im Voraus geisterte bereits der Song „Iceberg“ durch die Musikforen und wurde dort euphorisch diskutiert.
Etwa zur selben Zeit machte sich das schweizer Künstlerkollektiv zur Europatournee auf, um jeden Abend vor einer Handvoll Leute ihr Album vorzustellen. Eben diese Handvoll Leute war es nicht, weil das Interesse so gering war, sondern weil die ausgesuchten kleinen Locations aus allen Nähten platzten. Deshalb wird die Tour nun ausgedehnt und zusammen mit TV Noir in größere Säle gelegt. Mit dabei: Moritz Krämer. An folgenden Tagen hat man noch die Chance diesen Konzertabend zu sehen:
29.02.12 WÜRZBURG – Posthalle01.03.12 KARLSRUHE – Jubez03.03.12 MÜNCHEN – Freiheiz04.03.12 KÖLN – Gloria Theater (Ausverkauft!)
Eins ist dabei sicher: Das Album hat es verdient einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. Hier werden Grenzen ausgelotet und überschritten, sodass es nicht einfach ist die richtigen Worte zu diesem Album zu finden. In einem Song heißt es „I paint the sky with my own words.” Dabei sollte man es vielleicht auch belassen. Also selber anhören, selber hingehen und begeistert sein.

Es fängt an mit Sounds auf Aggro-Berlin-Niveau. 99 Bierkanister. Deichkind sind wieder da. Nachdem kurzzeitig sogar mal eine Auflösung der Combo im Gespräch war, kommt nun das neue Album „Befehl von ganz unten“. Ein Album, das auf die spektakulären Live-Shows abgestimmt scheint. Mit Songtiteln, bei denen man unweigerlich im Kopf eine Bühnenshow durchchoreografiert. 99 Bierkanister. Live-Umsetzung mit der Bierdusche könnte funktionieren.
Ab da wird es besser. Viel besser. Funk trifft Hip Hop im elektronischen Sound der 80er. So gut, dass das alles auch ohne Text funktionieren würde. Justice haben es vorgemacht. „Partnerlook“ hätte auch auf dem letzten Jan Delay Album nicht gestört, „Leider geil“ wäre auf alten Alben der Band (wie “Bitte ziehen sie durch”) nicht weiter aufgefallen und „Die rote Kiste“ mit den Punkrockern von Slime passt sowieso mal so gar nicht in die Deichkind-Schublade. Homogen ist also anders. Und gerade das macht es gut. „Der Mond“ führt „Luftbahn“ weiter. Und hebt sich deutlich von den anderen Tracks ab, sowohl vom Sound, als auch textlich. Man fühlt sich fast wie in den 80ern.
Die Vorabveröffentlichung „Illegale Fans“, bereits Wochen vor Albumveröffentlichung als Gratisdownload verfügbar liefert Medienkritik vom feinsten. Progressiver Beat. „Wir sind keine Einzeltäter, wir sind die Massen.“ Deichkind trifft Megaupload trifft Zeitgeist.
Und auch sonst geht es textlich gegen das System. Und das nicht zu knapp. Egoismen, Kapitalismus, Medien, Konsum, Arbeitgeber, Ausbeutung, Gesellschaftskritik. Alles vorhanden. Alles nieder gebrüllt/-rapt/-sungen. Gesellschaftskritik hübsch verpackt in elektronische Melodien, die sich irgendwo zwischen dem besten der 80er, 90er und dem besten von heute ansiedeln.
So wie bei „Pferd aus Glas“. „Eiswürfel in Pyramidenform. Pferd aus Glas, gefüllt mit Bier“. Man denke an die berühmte Zitze und schon ahnt man, was einen bei den Liveshows erwarten könnte. „Wir befehlen euch zu feiern.“
Tourdates 01.03. Rostock - Stadthalle  02.03. Bielefeld - Ringlokschuppen  03.03. Dortmund - Westfalenhalle 1  05.03. Düsseldorf - Mitsubishi Halle 06.03. Frankfurt - Jahrhunderthalle 07.03. Stuttgart - Schleyerhalle  08.03. Saarbrücken - E-Werk  10.03. Chemnitz - Stadthalle  11.03. Mannheim - Maimarktclub 12.03. Balingen - Volksbankmesse 13.03. Kempten - bigBOX  15.03. Erlangen - Heinrich-Lades-Halle 16.03. Würzburg - s.Oliver Arena  17.03. München - Zenith  19.03. CH-Zürich - Maag Event Hall 20.03. A-Ötztal-Bahnhof - Area 47 21.03. A-Wien - Stadthalle 22.03. A-Linz - Tips Arena 24.03. Erfurt - Thüringenhalle 25.03. Berlin - Columbiahalle 28.03. Braunschweig - VW Halle 29.03. Hamburg - O2 World

März
26.03.Blood Red Shoes In time to voices 30.03.Timid Tiger The Streets Are Black
April
06.04.Counting Crows Underwater sunshine 13.04.Get Cape. Wear Cape. Fly  Offline Maps 13.04.Kramer + Jensen  Dabei 27.04.Marina And The Diamonds Electro heart  27.04.Of Monsters And Men My head is an animal  27.04.Santigold Master of my make believe 
Mai
04.05.Die Toten Hosen Die Geister, die wir riefen  11.05.Donots Wake the dogs  11.05. Poliça Give you the ghost  11.05. Beach House Bloom  11.05. Gossip A joyful noise  18.05.The Temper Trap The Temper Trap 21.05.Admiral Fallow Tree Bursts In Snow 25.05.Ladyhawke Anxiety 25.05.Regina Spektor What we saw from the cheap seats
Juni
12.06.Metric Synthetica 01.06.The Hives Lex Hives

Von Ostberlin in die Welt. Mit dem Gefühl, die Clubs eben dieser Welt im Tanzschritt zu erobern. „We see our breath in the air / whilst everybody else sleep.“ Gelangweilt war gestern, gefeiert wird heute. “If you bored of suburbia / burn down your house / let’s dance in the colour of fire.” 
Seit Anfang November steht “Summer” das Debütalbum der Berliner Indie Electro Band I Heart Sharks im Plattenladen. Und überzeugt restlos.
Rein in den Club, Augen zu, genießen. Und die Augen vor dem nächsten Morgen nicht wieder öffnen. „If you ask no questions / You’ll hear no lies.“ Der Bass kriecht langsam in den Magen, die Beine bewegen sich monoton zu dem Beat und du siehst nichts mehr außer ekstatischer Menschen, vom Nebel umhüllt. „Das ist die neue Geschichte.“
Wenn das Hipstermusik ist, möchte man auch einer sein. „Let’s do this cliche or make a new cliche.“ Musik für eine Nacht. Die aber wird großartig.

Live:
24.02.12   München - Atomic Café                              25.02.12   Leipzig - Klanggut Festival29.02.12   Augsburg - Schwarzes Schaf                       04.03.12   Regensburg - Heimat                                        06.03.12   Stuttgart - Schocken                                    07.03.12   Wiesbaden - Schlachthof                               08.03.12   Köln - Gebäude 9                                   09.03.12   Bremen - Tower                                         10.03.12   Erfurt - Museumskeller                          23.03.12   Freiburg - Waldsee

Arte widmet sich New York. Soweit, so nicht neu. 
Jetzt widmet sich Arte allerdings 12 Themengebieten und untersucht diese auf neueste Trends. Spannend anzuschauen, spannend mitzuerleben.
Hier kann man sich die Filme anschauen.

Einfach mal so für zwischendurch. Weil ich das Zitat so gerne mag.

Und wie häufig schlägt dein Herz
Wie häufig siehst du himmelwärts
In der Schönheit des Moments
Wenn du lachst und schreist und rennst

Stammt aus dem Album Thees Uhlmann - Thees Uhlmann (ja genau, der Frontmann von Tomte) und dem Song “Und Jay-Z singt uns ein Lied”. Mein persönlicher Favorit des Albums. Übrigens ein prima Song zum Autofahren.
Ach ja und eine Tour steht auch bald an. Kann man schon mal hingehen.

Radiohead. Eine der Bands meiner Jugend. Die mich einmal sogar so weit trieben ein Konzert alleine zu besuchen, weil ein Kumpel im letzten Moment absprang. Ein besonderes Konzert, ein besonderer Moment im Jahr 2003 in Oberhausen.
Seitdem hat sich in der Band viel getan. Vom selbst veröffentlichten Album “In Rainbows” zum Preis, den jeder selbst bestimmen konnte bis hin zu “King of Limbs”, dem neuesten Werk, das erst eine Woche vorher auf der Bandeigenen Homepage angekündigt und dann sogar einen Tag früher als vorhergesagt veröffentlicht wurde. Natürlich wieder erstmal nur über die Website, diesmal mit vorher bestimmtem Preis und wie beim Vorgänger ohne Interviews, ohne Promomaschinerie. Einzig ein Video wurde ins Netz gestellt. 
Ich weiß nicht ob es vielleicht genau an dieser Strategie liegt, das mir immer mehr der Zugang zu dieser Musik abgeht. Objektiv handelt es sich unbestreitbar um sehr gute Alben. Aber das Gefühl ist nicht mehr da, wie es bei “Kid A” oder “Hail to the Thief” war, als die CDs nach dem Kauf am Veröffentlichungsdatum wochenlang im heimischen CD-Player oder im Auto steckten. Vielleicht muss es dazu wieder 2003 werden.
Aber genug in Vergangenheit geschwelgt. Denn eigentlich wollte ich daraufhinweisen, dass die komplette “From the Basement” Performance ab jetzt online verfügbar ist. Und das lohnt sich wirklich, ganz abgesehen von Erinnerungen, Objektivität und besuchten Konzerten. Das ist einfach großartig. Ohne Publikum, nur die Musiker und ihre Instrumente. 

Klassik und Hip Hop? Klavier und Breakdance? Geht nicht? Geht doch. 
Das beweist das Projekt Red Bull Flying Bach. Scheinbar ging das ganze schon letztes Jahr durch Deutschland, an mir ist es aber vorbei gegangen. Ich bin erst beim letzten Kinobesuch mit der Nase darauf gestoßen worden und war begeistert.




Breakdance tritt aus dem Hinterhof und vermischt sich so gekonnt mit anderen Spielarten des Tanzes wie Contemporary Dance, dass nicht nur eingefleischte Hip Hopper oder Klassikfans ihre Freude daran haben werden.
Die Tour beginnt heute und geht bis Dezember. Tourdaten finden sich hier. Karten sind nicht ganz billig, aber ich denke es lohnt sich. Man sieht sich in Düsseldorf.

Am 9.-10. September noch nicht vor? Super. Den Abschluss der Festivalsaison dieses Jahr bietet das Berlin Festival. Und was für einen würdigen Abschluss.
Das Lineup kann sich sehen lassen, neben Santigold, Casper, Suede, The Naked and Famous und und und finden sich auch die Beginner im Billing. Nach gefühlten 15 Jahren endlich wieder live und vereint. Das komplette Line-Up liest sich wie folgt:
BEGINNER , SUEDE , PRIMAL SCREAM PRESENT SCREAMADELICA , BEIRUT , LFO , BOYS NOIZE , ALOE BLACC , MOGWAI , THE BLOODY BEETROOTS DEATH CREW 77 , JAMES BLAKE , BATTLES , PUBLIC ENEMY , THE DRUMS , THE RAPTURE , DEUS , ODD FUTURE WOLF GANG KILL THEM ALL ,  HERCULES AND LOVE AFFAIR , BOY GEORGE & MARC VEDO DJ SET , KRUDER & DORFMEISTER , APPARAT BAND , CASPER , CLAP YOUR HANDS SAY YEAH , THE NAKED AND FAMOUS , MR. OIZO , CSS , SANTIGOLD , PANTHA DU PRINCE ,DIPLO , A-TRAK , SKRILLEX , DJ HELL , WIRE , HEALTH , BURAKA SOM SISTEMA , AUSTRA ,MOUNT KIMBIE , BAG RAIDERS ,  ALEX WINSTON , YUKSEK (LIVE) , BRODINSKI , YELLE ,THE BLACK ANGELS , FIREFOX AK , RAINBOW ARABIA , WATERS , RETRO STEFSON , TUNE-YARDS , DRY THE RIVER , HOUSSE DE RACKET , ANDY BUTLER DJ SET , OH LAND ,GESAFFELSTEIN (LIVE) , FLORRIE , JIMMY EDGAR , MODULAR SPECIAL , BOYSNOIZE RECORDS SPECIAL , DANIEL WANG , REMMIDEMMI , DISCODROMO , GRECO-ROMAN SPECIAL , HEADMAN PRES. RELISH SPECIAL , FEADZ , G.I. DISCO , BERLIN BATTERY , LAST DAYS OF 1984 UND VIELE MEHR…
Wer sowieso in Berlin wohnt/ist/arbeitet/… schaut sich noch die Popkomm an, Berlins Musikmesse. Das Festival ist im Gegensatz zum letzten Jahr aber von der Messe abgekoppelt, bietet aber wie gewohnt alle anderen Features wie Zutritt zu mehr als 60 Berliner Clubs. Wer also noch nicht genug bekommen hat am Flughafen Tempelhof, macht weiter Radau. Und wer noch nicht genug Infos hat, schaut hier vorbei und genehmigt sich noch einen kleinen Einblick.

Sigur Ros sind zurück. Allerdings ist noch nicht so ganz klar in welcher Form. Gestern Abend tauchte auf der Website in ebenso kurzes wie mysteriöses Video auf, das Liveaufnahmen vergangener Touren in schwarz-weiß zeigt. Live-Album oder -DVD scheinen eigentlich ausgeschlossen, denke ich. So bleibt die Hoffnung auf neues Material und ein eventuelles neues Album. Wer sich selber einen Eindruck verschaffen möchte, klickt hier oder schaut unten.

Update:
Von wegen ausgeschlossen ;) Live-Film und Doppel-Live-Album.
Mehr erfährt man hier.

Der Sommer kommt. Bestimmt. Dafür sollte man schonmal gerüstet sein. Die Vorlaufzeit ist dieses Jahr enorm, sodass genug Zeit bleibt schonmal den Kassenrecorder anzustöpseln und folgende Songs auf das Tape zu spielen. 
Heute: Die besten Remixe
Chiddy Bang - Opposite of Adults
The Temper Trap - Drum Song (Bretonlabs Remix Featuring Kate Tempest)
Beat!Beat!Beat! - Stars (The Cinematics Shoegaze Remix)
Miike Snow - Burial (DJ Mehdi Remix)
Röyksopp - What Else is There? (Thin White Duke Mix)
Yeah Yeah Yeahs - Heads Will Roll (A-Trak Remix)
The Glass - Four Four Letter (Black Van Remix)
Feist - My Moon My Man (Boys Noize Remix)
Florence And The Machine - You’ve Got the Love (XX Remix)
Tocotronic - Morgen wird wie heute sein (Funkstörungs K.O.K.O.N.U.T.S. Remix)
Habt ihr andere Vorschläge? Immer her damit.
Und hier nochmal zum anhören:
Chiddy Bang - Opposite of Adults



 
The Temper Trap - Drum Song (Bretonlabs Remix Featuring Kate Tempest)



 
Beat!Beat!Beat! - Stars (The Cinematics Shoegaze Remix)

Miike Snow - Burial (DJ Mehdi Remix)



 
Röyksopp - What Else is There? (Thin White Duke Mix)



 
Yeah Yeah Yeahs - Heads Will Roll (A-Trak Remix)



 
The Glass - Four Four Letter (Black Van Remix)



 
Feist - My Moon My Man (Boys Noize Remix)



 
Florence And The Machine - You’ve Got the Love (XX Remix)



 
Tocotronic - Morgen wird wie heute sein (Funkstörungs K.O.K.O.N.U.T.S. Remix)

Auftrag: Steigere die Seitenaufrufe der Microsofteigenen Suchmaschine Bing, die bisher noch nicht so richtig durchgestartet ist und spreche dabei eine junge Zielgruppe an. 
Ausführung: Ach seht selbst. Ein Marketingschachzug feat. Jay-Z.

Heute mal Werbung in eigener Sache. Eine kleine Sammlung von Konzertfotos, die über die Jahre entstanden sind. Mit dabei: Tomte, Clueso, Blumentopf, 2Raumwohnung & Mogwai.