Fast auf den Tag ein Jahr ist es her, dass BeatBeatBeat das Zakk in Düsseldorf eroberten, quasi ein Heimspiel für die Jungs aus Viersen. Das war nicht plan-, aber dennoch irgendwie erwartbar. Dass sich eine Vorband namens Fog Joggers innerhalb der kurzen Spielzeit zum heimlich umjubelten Höhepunkt des Abends mauserten, dann aber eher nicht.
Fast auf den Tag ein Jahr später gibt es nun also das Debütalbum der Fog Joggers mit dem Titel „Let’s call it a day“. Und zwischen Doors-Orgel (wie es der Focus nicht ganz unzutreffend nennt), Akkustikgitarre und treibendem Schlagzeug sind wirklich alle Stimmungen ins Album gepackt, die man an einem Tag so durchleben kann.
Es wird gezweifelt, angepackt, die Unsicherheit gezeigt und überspielt. Man weiß oft gar nicht, ob man lieber den zurückhaltenden Texten lauschen möchte oder man doch den Rhythmus die Oberhand gewinnen lässt und zu tanzen beginnt.
Spätestens mit dem Urschrei zu Rise & Fall setzen sich dann doch die Füße durch und machen das Album zu einem der besten Debüts der letzten Jahre. Den Freunden erzählen, die Freundin mit zum Konzert schleppen und sich freuen, dass man in ein paar Jahren sagen kann, man war dabei.
Lieblingsstelle: Track 12, Waterfalls, ab 8:16 Min
Offene Fragen: Warum ist das grandiose „Island“ von der Demo-EP nicht auf dem Album gelandet?
Auf Tour:
29.12.2011 Düsseldorf − Forum Freies Theater, DE 29.02.2012 Göttingen − Apex, DE 01.03.2012 Berlin − Magnet Club / + Unimportant People, DE 

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