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The Shins sind zurück. Nach dem Ausflug des Sängers James Mercer zur Schauspielerei und der Nebenband Broken Bells, ist nun das vierte Album veröffentlicht worden. Titel: Port of Morrow.
Es soll Menschen geben, die erst durch den Film Garden State auf die Band aufmerksam geworden sind. Das wäre nicht die schlechteste Ausgangslage. In dem Spitzenfilm von und mit Zack Braff (JD aus Scrubs) und Natalie Portman heißt es "dieser Song wird dein Leben verändern".
Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Wenn man Port of Morrow hört, weiß man, diese Band kann noch immer Leben verändern. Die ersten Takte der Musik lassen einen wissen, was man seit dem letzten Shins Album vermisst hat. James Mercer nimmt die Rolle eines Freundes ein, den man längere Zeit nicht gesehen hat. Er setzt sich auf deine Couch und erzählt, was die letzten Jahre so passiert ist. Hat Ratschläge parat, zeigt Verständnis und scheint schon jede Situation durchlebt zu haben. Dabei scheint alles so einfach und simpel zu sein. Da gibt es den Simple Song, da heißt es an anderer Stelle “I’m just a simple man”. Und doch scheint all die Weisheit aus den 10 Songs, die alle für sich wieder den Weg finden könnten in einen Film wie Garden State. 
Amerikanischer Indierock ist nicht tot, solange die Shins weiter Alben wie diese veröffentlichen.

Heute mal was besonders schönes. Es gibt Gästelistenplätze zu gewinnen. Ganze 3x2 Karten für das Konzert von Summer Camp im Studio 672 in Köln nächste Woche Mittwoch (20.30 Uhr, 04.04.2012). Was müsst ihr dafür tun? Nicht mehr als eine Email mit dem Betreff “Summer Camp” an gewinne@islandofsobriety.de schreiben. Ist machbar oder? Die Gewinner werden Dienstag ebenfalls per Email benachrichtigt.

Wenn doch John Hughes noch leben und weiterhin Filme machen würde - über verliebte Highschool-Außenseiter, nicht enden wollende Sommernächte und die Aufgeregtheit vorm lang herbeigesehnten Abschlussball.
Aber vielleicht ist es auch gar nicht so schlimm, dass es keine Filme mehr von ihm geben wird; denn die Musik des Londoner Duos Summer Camp füllt die entstandene Lücke ganz wunderbar aus. Zwar ohne dessen visuell erfahrbaren Bilder, doch mit derselben Emotionalität und einer vergleichbaren Unbekümmertheit. 
Die Lieder von Summer Camp transportieren ein tief bewegendes Gefühl von Nostalgie und Verletzlichkeit – herzzerreißend, abgefahren und einfach nur schön.
Jetzt liefern Summer Camp mit ihrer neuen EP den Soundtrack zu den adoleszenten Inhalten der angesprochenen John-Hughes-Filme. Sie zelebrieren hypnotisch anmutenden Dream-Pop, Musik für erste Küsse und pubertierende Schwärmereien. Für Liebe, Romantik und das Gefühl von nicht enden wollender Sehnsucht.
31.03.2012 München – Atomic Café 02.04.2012 Berlin –Comet Club 03.04.2012 Hamburg – Übel & Gefährlich 04.04.2012 Köln – Studio 672

Mehr Infos:
http://wearesummercamp.com/
http://www.facebook.com/summercampmusic

Jung von Matt hat für Lego eine neue Kampagne kreiert. Keep it simple. Keep it great. Gefunden auf Media Engine.

Um über folgendes Magazin zu berichten, muss man etwas ausholen. Die Eigenbeschreibung lautet wiefolgt:
"Das Magazin über den kreativen Nachwuchs: v-mag ist eine Talentplattform für Studenten der Fachrichtungen Design, Architektur, Fotografie, Mode und Kunst. Darüber hinaus ist v-mag auch ein schön aufgemachtes Magazin auf hochwertigem Naturpapier. Es zählen die ungewöhnliche Idee, die gute Umsetzung und das Gefühl für das Überraschende und Neue.”
v-mag wird zweimal pro Jahr an rund 5.000 Personen der Werbung, des Marketings und der Medien versandt. Die vertretenen Arbeiten finden also den direkten Weg zum vielleicht zukünftigen Arbeitgeber. Das alles macht die Druckerei Vogel mit ihrer Initiative möglich. Selbst wer nicht den Weg ins Heft findet.
v-mag erscheint das zweite Mal im September 2012. Und hierfür kann man sich bewerben, sofern man einem der oben genannten Studiengänge angehört. Das Thema lautet “Alles ist grün”. Mehr Infos hier.
Toll und unterstützenswert!

Manchmal ist es gut sich vor Augen zu führen, welchen Werten man nachgeht. Noch besser, wenn das in dieser visuellen Form passiert

Es gibt diese Bands, deren Songs man auf den ersten Blick nicht direkt auseinander halten kann. Das kann dann entweder als einfallslos oder als stilprägend gesehen werden. Hier überwiegt eindeutig letzteres. Bläser treffen auf Hip Hop Beats , Soul auf Funk und ganz viel gute Laune auf den Hörer. The Asteroids Galaxy Tour haben ein neues Album rausgebracht: Out of Frequency. Und wieder steht die fröhliche Grundstimmung im Vordergrund.
Auch wenn das Album zum Ende etwas abfällt, finden sich gerade in der ersten Hälfte genug Songs, die einen durch den sich anbahnenden Sommer bringen. Dabei ist Out of Frequency Pre-Clubbing-Album und Soundtrack für den entspannten Sommertag im Park gleichermaßen. Textlich ist es sicher keine Offenbarung, aber hier steht auch eindeutig die musikalische Untermalung im Vordergrund, getragen von Mette Lindbergs Stimme. Zucker.
Highlights: Heart Attack, Golden Rush Part 1, Major
Kennt man aus: dem Apple-Spot. Oder dem Heinecken-Spot.

Live: 17.04.Berlin, Lido   18.04.München, Backstage  19.04.Heidelberg, Karlstorbahnhof  20.04.Köln, Gebäude 9   21.04.Hamburg, Uebel&Gefährlich 

Bereits im November des vergangenen Jahres veröffentlichten We Invented Paris ihr erstes Album, benannt nach der Band. Lange im Voraus geisterte bereits der Song „Iceberg“ durch die Musikforen und wurde dort euphorisch diskutiert.
Etwa zur selben Zeit machte sich das schweizer Künstlerkollektiv zur Europatournee auf, um jeden Abend vor einer Handvoll Leute ihr Album vorzustellen. Eben diese Handvoll Leute war es nicht, weil das Interesse so gering war, sondern weil die ausgesuchten kleinen Locations aus allen Nähten platzten. Deshalb wird die Tour nun ausgedehnt und zusammen mit TV Noir in größere Säle gelegt. Mit dabei: Moritz Krämer. An folgenden Tagen hat man noch die Chance diesen Konzertabend zu sehen:
29.02.12 WÜRZBURG – Posthalle01.03.12 KARLSRUHE – Jubez03.03.12 MÜNCHEN – Freiheiz04.03.12 KÖLN – Gloria Theater (Ausverkauft!)
Eins ist dabei sicher: Das Album hat es verdient einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. Hier werden Grenzen ausgelotet und überschritten, sodass es nicht einfach ist die richtigen Worte zu diesem Album zu finden. In einem Song heißt es „I paint the sky with my own words.” Dabei sollte man es vielleicht auch belassen. Also selber anhören, selber hingehen und begeistert sein.

Der Februar neigt sich dem Ende zu. Nicht zu spät um sich einen neuen Kalender zuzulegen. Es sind immerhin noch 10 Monate zu vergeben. Und wenn es sich um so ein Designobjekt handelt, ist man sogar versucht die letzten beiden Monate nachzutragen.
Der „Dot-on-Kalender“ kommt in zwei Varianten daher, in der Ganzjahresansicht und in der Viermonatsansicht, wobei erstgenannte schon restlos ausverkauft ist. In der Viermonatsvorschau werden 3 Kalenderblätter geliefert  (eine Seite schwarz, die andere weiß) und unzählige (okay, es sind 856!) farbige Punkte, die dazu eingesetzt werden können, den Kalender nach Kategorien zu beschriften. Dabei ist es jedem selbst vorbehalten, ob grün die Fußballtermine oder doch lieber anstehende Konzerte darstellt.




Mehr Infos, Bilder und das gute Stück für 23,90 Euro gibt es hier.

Was passierte am 24. Juli 2010? Nicht an einem bestimmten Ort, sondern auf der ganzen Welt. Bei dieser Frage ging es nicht primär um spektakuläre Ereignisse (auch wenn diese mit der Loveparade-Katastrophe auch ihren Platz haben), sondern um die alltäglichen Dinge. Was unterscheidet das Leben in Europa von dem im Peru an einem stinknormalen Tag? 
Hierfür riefen Youtube und Ridley Scott Menschen auf der ganzen Welt auf, an besagtem Tag ihre Kamera laufen zu lassen und einfach zu filmen, was ihnen vor die Linse kommt. Entstanden ist ein 90minütiger Film, der im Besten Fall unseren Enkeln zeigen kann, wie das Leben Anno 2010 so war.
Seit einiger Zeit findet sich der komplette Film auf der Plattform.

Wer schon immer mal wissen wollte, wie aufwendig es sein kann ein gutes Plakat zu gestalten, kann sich in folgendem Video einen Eindruck verschaffen. Gezeigt wird der gesamte Entstehungsprozess eines Explosion in the Sky Posters.

Es fängt an mit Sounds auf Aggro-Berlin-Niveau. 99 Bierkanister. Deichkind sind wieder da. Nachdem kurzzeitig sogar mal eine Auflösung der Combo im Gespräch war, kommt nun das neue Album „Befehl von ganz unten“. Ein Album, das auf die spektakulären Live-Shows abgestimmt scheint. Mit Songtiteln, bei denen man unweigerlich im Kopf eine Bühnenshow durchchoreografiert. 99 Bierkanister. Live-Umsetzung mit der Bierdusche könnte funktionieren.
Ab da wird es besser. Viel besser. Funk trifft Hip Hop im elektronischen Sound der 80er. So gut, dass das alles auch ohne Text funktionieren würde. Justice haben es vorgemacht. „Partnerlook“ hätte auch auf dem letzten Jan Delay Album nicht gestört, „Leider geil“ wäre auf alten Alben der Band (wie “Bitte ziehen sie durch”) nicht weiter aufgefallen und „Die rote Kiste“ mit den Punkrockern von Slime passt sowieso mal so gar nicht in die Deichkind-Schublade. Homogen ist also anders. Und gerade das macht es gut. „Der Mond“ führt „Luftbahn“ weiter. Und hebt sich deutlich von den anderen Tracks ab, sowohl vom Sound, als auch textlich. Man fühlt sich fast wie in den 80ern.
Die Vorabveröffentlichung „Illegale Fans“, bereits Wochen vor Albumveröffentlichung als Gratisdownload verfügbar liefert Medienkritik vom feinsten. Progressiver Beat. „Wir sind keine Einzeltäter, wir sind die Massen.“ Deichkind trifft Megaupload trifft Zeitgeist.
Und auch sonst geht es textlich gegen das System. Und das nicht zu knapp. Egoismen, Kapitalismus, Medien, Konsum, Arbeitgeber, Ausbeutung, Gesellschaftskritik. Alles vorhanden. Alles nieder gebrüllt/-rapt/-sungen. Gesellschaftskritik hübsch verpackt in elektronische Melodien, die sich irgendwo zwischen dem besten der 80er, 90er und dem besten von heute ansiedeln.
So wie bei „Pferd aus Glas“. „Eiswürfel in Pyramidenform. Pferd aus Glas, gefüllt mit Bier“. Man denke an die berühmte Zitze und schon ahnt man, was einen bei den Liveshows erwarten könnte. „Wir befehlen euch zu feiern.“
Tourdates 01.03. Rostock - Stadthalle  02.03. Bielefeld - Ringlokschuppen  03.03. Dortmund - Westfalenhalle 1  05.03. Düsseldorf - Mitsubishi Halle 06.03. Frankfurt - Jahrhunderthalle 07.03. Stuttgart - Schleyerhalle  08.03. Saarbrücken - E-Werk  10.03. Chemnitz - Stadthalle  11.03. Mannheim - Maimarktclub 12.03. Balingen - Volksbankmesse 13.03. Kempten - bigBOX  15.03. Erlangen - Heinrich-Lades-Halle 16.03. Würzburg - s.Oliver Arena  17.03. München - Zenith  19.03. CH-Zürich - Maag Event Hall 20.03. A-Ötztal-Bahnhof - Area 47 21.03. A-Wien - Stadthalle 22.03. A-Linz - Tips Arena 24.03. Erfurt - Thüringenhalle 25.03. Berlin - Columbiahalle 28.03. Braunschweig - VW Halle 29.03. Hamburg - O2 World

Sie haben es einem nicht einfach gemacht im Vorfeld der Albumveröffentlichung. Die Ankündigung vermehrt auf Keyboard, als auf Gitarre zu setzen. Die Vorabsingle Rettung, die mehr als einen Anlauf benötigte, um im Ohr anzukommen und das mindestens gewöhnungsbefürftige Video zu eben diesem Song.
Aber es ist alles gar nicht so schlimm wie befürchtet. Im Gegenteil. Es ist schickes Album geworden. Nicht schrill und bunt. Aber nachdenklich, klug und schön. Manchmal sogar traurig.
Die kleinen Geschichten, in sich geschlossen, haben wieder mehr Platz gefunden (Kommt ein Mann in die Bar, Erkenschwick, Zurück aus Ohlsdorf). Das große ganze steht nicht mehr im Mittelpunkt, wie auf dem letzten Album„Sylt“. Die kritische Grundhaltung ist einer inneren Zufriedenheit gewichen. Es ist wohlwollender. Alles gar nicht so schlimm.
Ebenfalls neu dazugekommen ist der massive Streichereinsatz (z.B. Weil ich es niemals so oft sagen werde, In deinen Armen, Zurück aus Ohlsdorf). Wohl zurückzuführen auf den Einsatz des großes Orchesters beim Kampnagel Konzert vor 3 Jahren. Dies führt zu einem Sound, der abwechslungsreich, überraschend und vielfältig ist. Folk, Jazz, Pop, Rock. Alles vorhanden. Und für die Traditionalisten gibt es mit „Im Club“, „Schrilles buntes Hamburg“ und „Der apokalyptische Reiter“ auch weiterhin die typischen Kettcar-Gitarren-Sounds.
Es ist ein Album, das länger hält als einen Sommer. Und wahrscheinlich ihr bestes seit „Du und wieviel von deinen Freunden“.
„Und du spürst es. Und du fühlst es. Kommt zusammen. Nach schlaflosen Nächten, nach letzten Gefechten.“ Motto: Du bist nicht allein.
Tourdaten 23.02. saarbrücken, garage 24.02. essen, grugahalle 25.02. neu isenburg, hugenottenhalle 26.02. stuttgart, longhorn 28.02. bremen, schlachthof 29.02. kiel, max 01.03. dresden, schlachthof 02.03. leipzig, haus auensee 03.03. münchen, kesselhaus 04.03. köln, e-werk 06.03. hamburg, große freiheit 36 (ausverkauft) 07.03. hamburg, große freiheit 36 (ausverkauft) 08.03. hannover, capitol 09.03. magdeburg, amo 10.03. bielefeld, ringlokschuppen 11.03. berlin, columbiahalle 12.03. hamburg, kampnagel (zusatzshow) 20.04. düsseldorf, zakk 21.04. wolfsburg, hallenbad 20.06. aachen, burg wilhelmstein 22.-24.06. scheeßel, hurricane 22.-24.06. neuhausen ob eck, southside 16.-18.08. st. pölten, frequency festival

Wo wir bei Werbespots sind. OK GO sind ja schon für verrückte Musikvideos bekannt. Durch eine Kooperation mit Chevrolet wird der neue Song der Band jetzt aber ganz anders umgesetzt. 1000 Instrumente, 4 Monate Planung und 3 Drehtage. Und nach 2 Tagen stolze 4,5 Millionen Aufrufe bei Youtube. So funktioniert virales Marketing.

Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, hat sich der Superbowl in den USA als eine Art Maßeinheit für gute Werbespots etabliert. Wer was auf sich hält und das nötige Kleingeld hat, zeigt was er oder seine Agentur so kann. Auch dieses Jahr sind einige Perlen dabei gewesen. Hier die Top 5:
1. Chevy

2. VW

3. Bud Light

4. Audi

5. Danone

Eine Gesamtübersicht hat Horizont zusammengestellt.